Hoch im Norden – St. Peters Dünenstrand

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Außer Blumen gießen und dem Unkraut beim Verwelken zuzuschauen gibt es zurzeit im Garten nichts Dringendes zu tun. Also habe ich mir guten Gewissens einen Strand-Nachmittag gegönnt.

Meist biege ich auf dem Weg an den Nordsee-Strand gleich die erste Möglichkeit links Richtung St. Peter Böhl ab. Diesmal lasse ich Böhl, Ording und Bad links liegen und fahre in SPO Nord unterm Deich weiter.

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Mein Ziel ist der kleine Parkplatz Hungerhamm an der Strandkorbhalle. Hier kostet das Parken 4,- Euro am Tag, aber man kommt wenigstens ohne die lästige Kurtaxe über den Deich.

Erst geht es ein paar Stufen den Deich hinauf und dann führt ein Holzsteg über die Dünen. Und das ist auch das Besondere am nördlichsten Strand von St. Peter.

Die Dünen.

Ein breiter Dünenstreifen umzieht die Eiderstedter Seite der Bucht und er darf zum Teil betreten werden. Vor dem steten Nordseewind geschützt, kann man es sich in einer der Dünen-Mulden so richtig schön gemütlich machen.

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Großartig ist auch der Blick. Rechter Hand auf den Leuchtturm Westerhever, geradeaus auf den Horizont und in die unendliche Weite, linker Hand sieht man die Pfahlbauten von St. Peter Bad.

Der nördlichste St. Peter Strand hat eine Zone, in der Hunde ohne Leine laufen dürfen. Die Zone wird mit roten Hunde- Silhouetten auf hohen Holzpfählen markiert.

Viele Hundehalter zieht es hier hoch, denn auch die Vierbeiner haben ihren Spaß, wenn sie mal ganz ausgelassen durchs Wasser toben dürfen.

Überlaufen ist es aber selten, dafür sind die Bad, Ording und Böhl Strände zu bekannt.

Bei Ebbe breitet sich vor einem eine riesige Sandfläche aus, bei Flut läuft man im knöcheltiefen Wasser. Ich liebe es, durch das seichte, warme Wasser zu laufen und mit den Füssen so richtig schön zu spritzen.

Aus der Ferne ist das Rauschen der offenen See zu hören, am Horizont glitzern die sich brechenden Wellen. Der Weg zur Wasserkante kann gar nicht weit genug sein.

Bei Stefanie habe ich 10 Dinge, die den norddeutschen Sommer ausmachen, entdeckt. „Eine unbekannte Insel erobern“ steht dort als letzter Punkt auf Ihrer Liste. Eine wunderbare Idee.

Wie wäre es mit einer selbstgeschaufelte Insel? Erobern, sich hinaufsetzen und gemeinsam über’s Meer schauen! Gibt es etwas Schöneres?

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Hätte ich nicht meine Kamera und den kleinen Beutel für die Muscheln dabei gehabt (ich muss am Strand immer etwas sammeln), hätte ich Punkt eins von Stefanies Sommerliste bereits abhacken können:

„In der Nordsee baden“.

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Macht aber nichts, der Sommer fängt ja heute erst an.

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28 Gedanken zu “Hoch im Norden – St. Peters Dünenstrand

  1. Ach ja, ich würde auch so gerne mal wieder Strand, Watt und Nordseewasser unter meinen Füssen spüren. Bei mir reicht es nur in Dünenbettwäsche zu schlafen. *schniefschnüff*
    Liebe Grüße an die Küste von Roswitha

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      1. Hallo Ulrike,
        außer der Dünenbettwäsche gibt es noch Bettwäsche mit einem Strandkorb und einer Möwe und dann noch eine mit einem Leuchtturm. Auch in diesen beiden Bettwäschen lässt es sich gut schlafen und träumen. 🙂
        Liebe Grüße aus Hessen von Roswitha

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  2. Liebe Ulrike – vielen Dank für´s Verlinken. Hab ich etwas spät entdeckt, weil bei mir so viel los war. Ich bekam schon erste Zweifel, ob ich das mit der Sommerliste überhaupt hinbekomme… aber jedenfalls für die Insel habe ich jetzt ja einen Plan B 😉 Ganz liebe Grüße, Stefanie

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    1. Liebe Stefanie, deine Sommerliste hat’s mir total angetan. Sie hängt bei mir am Schrank. Mal schauen, wie die Bilanz in ein paar Monaten aussehen wird – mit großzügiger Auslegung und ein paar B-Plänen 😉 (mein Kommentar zu Deinem Post scheint in den Weiten des Netzes entschwunden zu sein…) Alles Liebe, Ulrike

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      1. Ja, allerdings, das muss so sein – Deinen Kommentar habe ich nie gesehen! (Was für ein Gefühl, dass die List bei Dir aushängt. Freue ich mich drüber.) GLG. S.

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  3. Moin,

    das war wohl eine weise Entscheidung von dir.

    Ach ja… St. Peter-Ording… ein Lieblingsstrand von uns. Böhl ist für uns der schönste Abschnitt und der Rest dann eben in der Nebensaison. 😉

    Liebe Grüße von der nördlicheren Westküste,
    Claudia

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  4. So tolle Bilder. Eine eigene geschaufelte Insel, wie schön. Und dort dürfen auch noch die Hunde zu der Zeit laufen, das ist ja toll.
    Ich muss auch immer irgendwas aufsammeln, wenn ich am Meer entlang laufe. *lach* Egal ob Muscheln oder Steine. 😀
    Liebe Grüße,
    Martina

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