SnapShots: Fotoprojekt (Nordsee-)„Wasser“

Manni von Mannisfotobude hat zu einem weiteren Projekt aufgerufen und bei diesem Thema muss ich auch nicht lange überlegen. Wie auch, wenn man an der Nordsee lebt und Meer-Wasser fast vor der Haustür hat.

Manni’s Foto-Projekt lautet „Wasser“ und ich möchte Euch mal die vielen verschiedenen Gesichter der Nordsee zeigen:

 Die Nordsee,

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mal fast nicht da,
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mal sanft an den Strand rollend,
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mal Sturm-getrieben,
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mal ganz in Harmonie,
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mal wild und übermütig,
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mal gestalterisch tätig,
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mal unbändig und wütend,
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und mal Insel-umschliessend.

Jetzt noch schnell ein Rätzel, nicht schwierig, versprochen: Von welcher Nordseeinsel habe ich das letzte Foto aufgenommen?

Bleibt zuhause und schön gesund!

SnapShots: Fotoprojekt „Sonnenuntergang“

Manni von Mannisfotobude hat zu einem Projekt aufgerufen und bei dem Thema musste ich gar nicht lange überlegen. Da mache ich mit!

Manni’s Foto-Projekt lautet „Sonnenuntergang/aufgang

Hier meine Auswahl an Sonnenuntergängen aus dem Archiv:

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(1) Dänemark
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(2) noch einmal Dänemark
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(3) Wesselburenerkoog, Nordsee
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(4) und noch einmal Wesselburenerkoog
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(5) Eidersperrwerk
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(6) Wesselburenerkoog
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(7) Westerhever Leuchtturm
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(8) St. Peter Böhl

Da es ja immer „ein Schönstes“ gibt und auch ich einen Favoriten habe, frage ich jetzt Euch: Welches Sonnenuntergangsfoto gefällt Euch am Besten?

 

Lauter gute Gründe für Dänemark im Januar

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Strandurlaub ist ja gemeinhin der Klassiker für die sonnigen Sommermonate. Was zieht mich also jedes Jahr im Januar an die kalte Küste Dänemarks, zumal ich ja nur ein paar Autominuten von der Nordsee entfernt wohne?

Nur 10 Autominuten von der Nordsee entfernt – das scheint genau das Problem zu sein…

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Wenn man die See so quasi vor der Haustür hat, dann gibt es 1000 Dinge, die erstmal wichtiger sind, als an den Strand zu fahren. Dort kann man ja auch morgen noch hin.

Packt man jedoch die Koffer und fährt nach Dänemark an den Strand, dann lässt man genau diese 1000 Dinge zu Hause und morgen wird zum Jetzt.

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Im Januar braucht man auch nicht über das Wetter zu philosophieren. Es kommt, wie es kommt, man sollte nicht zimperlich sei und nicht auf Sonne oder trockene Tage warten.

Im Januar streift man sich die Regenhose über und trotzt dem Wetter, denn morgen könnte es noch dicker kommen.

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Wer dann durchgefroren, durchgepustet oder durchnässt vom Strand wiederkommt, der kennt wahrscheinlich das Gefühl, etwas Großartiges geleistet zu haben.

Strand im Sommer ist schön; im Januar werden dort Helden gemacht!

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Anschließend sitzt man gemütlich am brennenden Ofen, eine Decke auf den Knien, zündet ein paar Kerzen an und geniesst die warme Gemütlichkeit.

Typisch für Dänemark sind Holzhäuser in den Dünen, die im Sommer preislich schon mal im vierstelligen  Bereich (für eine Woche) liegen können. Im Januar sind die Preise moderat und man kann sich etwas Luxus in der Ausstattung gönnen.

Ein Haus mit Whirlpool und Sauna zum Beispiel. Haben wir auch schon gemacht, und mussten feststellen, dass wir nicht in der Sauna waren und auch nicht im Wirlpool. Man könnte aber!

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Wir sind da eher die spartanischen Urlauber. Wir heizen ausschließlich mit Holz, schlafen eisig kalt und haben selbst im Bad Pinguin-Wohlfühl-Temperaturen. Wir Duschen nicht, wir waschen uns.

Nicht, weil wir zu geizig sind, den Strom zu zahlen, der in Dänemark separat abgerechnet wird, sondern weil wir dieses einfache Holzhütten-Feeling lieben.

Und schließlich gibt es noch einen ganz persönlichen Grund für Dänemark im Januar. Ich habe, genau wie die Freundin, mit der ich jedes Jahr dorthin fahre, im Januar Geburtstag (wir sind zwei Steinböcke).

Was liegt daher näher, als die Geburtstage gemeinsam an der dänischen Nordseeküste zu verbringen?

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Fahrt auch Ihr im Januar weg und wenn ja, wohin geht die Reise und warum im Januar?

SnapShots – ein letztes Mal

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Zu viel Sonne hatten wir ja nicht in 2019, jedenfalls nicht hier oben im Norden.

Die letzten Dezembertage haben uns aber doch noch mal verwöhnt und ich den allerletzten schönen Sonnenuntergang des vergangenen Jahres eingefangen.

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Wie wäre es mit einem kleinen Rätzel?

Nicht schwer, versprochen: wo ist die Sonne am 30. Dezember 2019 vor diesem klaren, wolkenlosen Himmel untergegangen?

Wer hier öfter mal mitliest, sollte es wissen, denn es ist einer meiner Lieblingsplätze für eindrucksvolle Sonnenuntergänge.

Stefanie vom Reiseblog In der Naehe bleiben hatte meine Sundown-Fotos vom …??… mal so kommentiert: „Das …??… scheint mir sowieso einer der besten Lichtplätze von Schleswig-Holstein zu sein. Der andere ist in Heiligenhafen.“

Und damit hat Sie Recht, stelle ich immer wieder fest. (Auf jeden Fall mit dem ersten Teil der Aussage.)

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Habe ich jetzt schon viel zu viel verraten?

 

 

Watt & Meer Blog-Kalender – Dezember 2019

Blog-Kalender Finale! Der Dezember ist fast rum und das Jahr 2019 somit auch. 2019 war ein Jahr, das ich nicht mit zwei Worten beschreiben kann. Aber wir haben ja noch fünf Tage, um zurückzuschauen, zu resümieren, für „Schwamm drüber“ oder „Konfettie-Fontäne“. Oder vielleicht sogar für beides.

Auf jeden Fall hat 2019 kein aktuelles Nordseeküsten-Schneebild gebracht.

Dezember 2019

St.Peter Leuchtturm
St. Peter Leuchtturm

Aber das Archiv gibt dann doch etwas her: ein Bild aus 2015 vom leuchtenden Leuchtturm St. Peter Ording mit etwas weiß auf dem Deich.

Euch allen einen besinnlichen Jahresausklang und viel Konfettie für das Neue Jahr 2020!

 

 

Verliebt in Valese – ein Alpaka

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In der Nähe von Lübeck gibt es einen Gnadenhof, der auch Alpakas aus schlechter Haltung aufnimmt. Dieser Hof in Mönkhagen bietet für angemeldete Gruppen Alpaka-Wanderungen an.

Ich hatte über solche Veranstaltungen bereits einen TV-Bericht gesehen und mich schon mal ganz allgemein in Alpakas verliebt. Nun hatte ich die Gelegenheit, ihnen real zu begegnen; wir waren auf dem Hof Kornrade angemeldet.

Die Alpakas warteten im Stall auf uns und vertrieben sich die Zeit mit Stroh futtern. Jeder Teilnehmer der Wanderung durfte sich „sein“ Alpaka aussuchen.

Das war garnicht so einfach, bei so viel Putzigkeit.

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Das eine Tier sah eher verwegen aus, das nächste ein wenig zottelig-trottelig und sollte mal dringend zum Frisör.

Grosse Augen schauten uns aus braunen und hellen Gesichter an, mal umrahmt von coolen Rasterlocken, mal im gepflegten Kurzhaar-Look.

Nicht eines glich dem anderen, aber alle hatten Stroh im Haar.

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Valese

Dann entdeckte ich eine echte Schönheit, eine mit Tischmanieren und ohne Strohfrisur. Ich hatte mich sofort verliebt und „Valese“ wurde mein Wanderbegleiter.

Mit einem Alpaka läuft man zwar auch an der Leine, aber nicht so, wie man es von einem Hund gewohnt ist. Bei den Alpakas ist das Tier der Chef.  Du läufst nur nebenher und versuchst dich seinem Tempo anzupassen.

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Die Leine soll immer locker hängen, erklärte uns Corinna Fischer, die Betreiberin des Hofes.

Auch haben diese Tiere bei Ihren Ausgängen ihre feste Laufordnung.  Einer ist der Boss und läuft an der Spitze, der Rest reiht sich nach den eigenen Vorlieben ein. Diese Ordnung gilt es einzuhalten und jedes Überholmanöver mitzulaufen. Auch wenn da eigentlich gar kein Platz ist.

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Gerät man zwischen zwei Alpakas, die sich nicht leiden können, dann kann es schon passieren, dass man den Fußtritt abbekommt, der eigentlich dem nervigen Nachbarn sagen soll „halte bitte mal etwas Abstand!“

Aber ich kann Euch versichern, ein Alpakatritt ist nicht lebensbedrohlich. Es gibt nicht mal einen blauen Fleck, nur einen gehörigen Schreck.

Doch wenn der aufdringliche Nachbar nicht hören will, wird auch schon mal gespuckt. Beim Spucken sind die Alpakas glücklicherweise deutlich zielsicherer als beim Treten und ich blieb verschont.

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Alpakas sind keine Puscheltiere, Körperkontakt lassen sie nur bedingt zu. Ihnen aber freundschaftlich den Hals klopfen, das geht schon. Valese fand’s in Ordnung und ich konnte garnicht aufhören. Es fühlte sich sehr weich und warm an.

Alpakas lieben frisches Gras. Bleibt man mit seinem Tier stehen, geht der Kopf automatisch nach unten und es wird Gras gerupft.

Da sie jedoch nicht ständig grasen sollen, so war jedenfalls die Ansage, hiess es dann doch: Leine kurz – der Kopf muss hoch! Sehr zum Unmut der Alpakas. Sobald man sich aber wieder in Bewegung setzt, ist die Situation entspannt.

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Und klar, machten wir auch einen ausgiebigen Halt für Fotos. Endlich durften die Tiere nach Herzenslust grasen, wobei, naja, eigentlich wollten wir, dass sie in die gezückten Handy-Kameras schauen.

Oh man, das war nicht ganz einfach.

Ich hatte jedoch das grosse Glück, nicht nur von dem schönsten und kultiviertesten Alpaka begleitet zu werden, sondern auch noch von einem sehr schlauen.

Nachdem ich ihm ausführlich erklärt hatte, wie Fotografieren geht, schaute Valese ganz freundlich in die Kamera. Den Beweis möchte ich Euch – ganz gegen meinen Vorsatz keine „Selfies“ zu posten – präsentieren. Wir hatten beide Spaß!

Nach der Wanderung, die Alpakas durften sich in der Halle noch etwas austoben, bekamen wir die Gelegenheit, echte handgesponnene und handgefärbte Alpakawolle zu bestaunen.

Und natürlich auch zu kaufen.

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Muss ich es erwähnen, dass die beiden schönsten Stränge, die ich mir aus der großen Woll-Kiste gezogen hatte, doch tatsächlich von Valese waren?

Ganz weich und kuschelig, ein Strang in Natur und einer in einem warmen, hellen Blau-Grau.

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Diese Schätze liegen jetzt in meinem Wollkorb und ich freue mich darauf, aus ihnen ein wunderschönes, weiches Tuch zu stricken. Ein Kuscheltuch von meiner Liebe Valese.

Ich werde jede einzelne Masche geniessen!

Watt & Meer Blog-Kalender – November 2019

November, der graue Nebelmonat. Der Monat der Schwermut, der dunklen, kurzen Tage, kalt, windig und trüb. Man mag ihn nicht, den November. Der Herbst ist vorbei, die Weihnachtszeit hat noch nicht angefangen. Dabei kann man dem November durchaus etwas Positives abgewinnen.

In den letzten Jahren habe ich schon öfter seine schönen Seiten einfangen können. In der Novemberglück-Blogparade immer noch bunt und beim Sundown zur Kaffeezeit oder auf dem Weg von Nordstrand nach Südfall.

November

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Sonnenaufgang am Großen Segeberger See

Und auch der Sonnenaufgang am Großen Segeberger See hat an einem nebligen Novembertag seinen ganz besonderen Charme.

 

Den Wald entdeckt – für Ruhe und Geborgenheit

Ist es Euch aufgefallen? Es ist ruhig geworden auf meinem Blog. Das hat verschiedene Gründe. Es gibt so Zeiten im Leben, in denen man seinen Aufgaben hinterher hetzt und das Wesentliche aus den Augen verliert.

In denen man um seine Befindlichkeiten kreist und trotzdem nicht sieht, was falsch läuft. Zeiten, in denen man Ruhe braucht, sie aber nicht finden kann. Den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

Da hilft nur eine echte Auszeit, da braucht es mehr als einen Spaziergang am Meer. Und so eine Auszeit habe ich mir gegönnt. Ich habe „gekurt“. In Bad Segeberg. Das hört sich jetzt erstmal nicht besonders spektakulär an.

Was gibt es schon in Bad Segeberg? Vor allem den Großen Segeberger See, der wunderschön von Wald umgeben ist. Ein Landschaft, so ganz anders als die Weite, die ich von der Nordsee kenne.

Bei meinen vielen Spaziergängen am See habe ich immer wieder darüber nachgedacht, warum mir der Wald so gut tut.

Jetzt las ich bei Maren auf Ihrem Blog „Von Orten und Menschen“, der mich schon öfter erhellend inspirierte, Ihre Liebeserklärung an den Wald, und plötzlich wusste ich es.

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Ohne weiter nachzudenken schrieb sich mein Kommentar bei Maren wie von selbst:

„Auch ich habe gerade den herbstlichen Wald für mich entdeckt. So wie Strand und Meer mir die Sinne öffnen und mich Freiheit atmen lassen, so nimmt der Wald mich mit in meine Seele und spendet Ruhe und Geborgenheit.“

Wow, da stand es nun, ich war selbst überrascht.

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Habt Ihr schon mal einen Baum berührt, eure Hände an seinen Stamm gelegt und die raue Rinde gespürt? Dabei hoch in seine Krone geschaut und die Kraft, Erhabenheit und Beständigkeit, die von so einem alten, schlanken Riesen ausgeht, gefühlt?

Es war, als würde etwas von seiner Energie in mich übergehen. Eine tiefe Dankbarkeit durchströmte mich.

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Wald erdet. Er lässt Deine Gedanken nicht fliegen, so wie das Meere, er führt Dich zu Dir selbst und zeigt Dir auf sehr eindrucksvolle Weise, was wirklich wichtig ist.

Das hohe, schützende Dach der Baumkronen gibt den Mut, über Dinge nachzudenken, die man im fordernden Alltag lieber beiseite schiebt.

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Die ganz eigene Stille eines Waldweges, das leise Rascheln von Laub und das sanfte Plätschern des Sees, gibt die innere Ruhe für bedachtes, wohlwollendes Betrachten der eigenen Gedanken.

Nirgendwo kann man besser Frieden schliessen mit seinen Sorgen und Ängsten als allein auf einem einsamen Waldweg. Was bleibt ist wieder dieses Gefühl der Dankbarkeit. Dankbarkeit für jedes kleine und grosse Glück, für das Wunder der Natur und des Lebens.

Aus dieser Dankbarkeit schöpft man Kraft, aus diesem Empfinden schöpfe ich Kraft. Zurück im „richtigen“ Leben habe ich mir fest vorgenommen, öfter mal in den Wald zu gehen.

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Nicht ganz einfach, wenn man in Dithmarschen wohnt, dem wohl wald-ärmsten Kreis des wald-ärmsten Bundeslandes. Wer hat einen Tipp für mich?

Watt & Meer Blog-Kalender – Oktober 2019

Im Wald zeigt sich der Herbst von einer besonders schönen Seite. Buntes Herbstlaub leuchtet in der Sonne, auf den Wegen rascheln die schon heruntergefallenen Blätter bei jedem Schritt, die feuchte Luft riecht erdig und ein wenig nach Pilzen.

Die tief stehende Sonne wirft lange, helle Strahlen durch die fast kahlen Äste.

Oktober

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Waldweg – Grosser Segeberger See

Auch wenn unser Oktober recht trüb, nass und windig startete, jetzt auf den letzten Metern zeigte er sich von seiner goldenen Seite. Es gibt kaum eine schönere Jahreszeit für einen ausgiebigen Spaziergang im Wald am See.

Watt & Meer Blog-Kalender – September 2019

Upps, wo ist der September geblieben? Ich glaube, so einen davoneilenden Monat hatte ich noch nie.  Bevor ich dazu komme, den zweiten Teil meines Ostsee-Urlaubs zu posten, ist das Kalenderbild schon wieder dran.

Und für den Kalender geht es erst mal nicht an die Ostsee sondern an den Strand von St. Peter Ording.

September

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Reiter mit Hund am Strand von St. Peter Ording

In St. Peter am Strand kann man bei Ebbe nicht nur wunderbar laufen, auch Reiter, Pferd und Hund geniessen die Weite.

Farblich fein auf einander abgestimmt.