SnapShots – Garten im Mai

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Gibt es etwas Schöneres als Garten im Mai? Wenn die Farben um die Wette leuchten und das Grün noch frisch und saftig aussieht. Ich kann mich nicht satt-sehen an den Mohn-, Flieder- und Tulpen-Farben, an der Kirschblüte und jetzt an der Apfelblüte.

An den Tulpen habe ich meine besondere Freude, denn über’s Jahr hinweg habe ich meist vergessen, wo die Tulpenzwiebeln stecken. So überrascht mich mein Garten immer wieder auf’s Neue.

Auch meine Rosen sehen in diesem Frühjahr kräftig und gesund aus, sie sind mit Knospenansätzen übersät. Ich bin schon jetzt gespannt, welche Rose diesmal das Rennen macht und Ihre erste Blüte zeigt.

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Nichts los auf FarbFrisch?

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Habt Ihr Euch das schon gefragt? Mein kleiner Laden schlummerte tatsächlich in so etwas wie Winterschlaf. Der Blog gleich mit.

Die Pinsel und Farbdosen für meine Vintage-Möbel habe ich frostfrei eingelagert, die Werkstatt ist nicht winterfest und wartet aufs Frühjahr und Licht.

Meine kreativen Beschäftigungen wurden somit in den letzten Monaten auf’s Sofa und in die Küche verlagert.

Auf dem Sofa entstand meine Osterkollektion, gehäkelte Eier-Büddel, Eierbecher und Tulpen-Körbe. Die bunten Beutelchen fürs Osterei sind schnell gemacht und die farbenfrohe Baumwolle bringt richtig Laune.

Praktisch für gekochte Ostereier, die man nicht färben möchte (oder mag) und schick am Zweig mit eingestecktem (ja!) Plastik-Ei.

Für den Laden natürlich alles in den FarbFrisch Farben – Ostern goes meeresfrisch in Blau und Mint.

Die Idee zu den Körbchen habe ich in der letzten „Anna – 40 fröhliche Frühlingsboten“ (Ausgabe 02/2018, Seite 62) entdeckt und mich sofort verliebt. Sehen sie nicht hübsch aus, die kleinen Tulpen am Körbchen-Rand?

Das Tulpenmuster kann man mit ein paar extra-Luftmaschen auch in Deckchen oder Untersetzern wiederverwenden.

Aus einem Sonderposten Bändchengarn entstanden Eierbecher. Der umgeschlagene Rand wird wiederum mit Bändchengarn oder kontrastreichem Satinband ein wenig verziert.

So bleibt das Frühstücksei schön warm und sieht gleich noch schick aus. Nicht nur zu Ostern.

In der Küche (ja!) habe ich mit Beton experimentiert. Beton gießen ist ja schon lange ein Trend und ich wollte es mal ausprobieren.  Ich kann versichern: alles kein Hexenwerk, aber es kommt auf die Beton-Mischung an.

Estrich taugt weniger, ist einfach zu grob, Sand und Zement anrühren zu aufwendig und der speziell angebotene Dekobeton doch recht teuer.

Mit ein paar Plastikschüsseln, Giessformen, passenden Flohmarktfunden und Zement-Mörtel habe ich aber schnell meine Mischung gefunden.

Nur den nackten Beton fand ich teilweise langweilig, edles Gold zum rauen Beton ergibt einen schönen Kontrast. Kleine Mokkatassen mit Golddekor oder auch einfach etwas Goldlack lassen ein Teelicht erstrahlen.

Verschmähte Sammel-Tassen mit Einzelschicksal werden so zu geliebten Einzelstücken.  Sogar kitschigster Nippes erhält in Beton einen ganz neuen Look. Salonfähig, würde ich sagen.

Neben so viel Kreativität war ich auch noch ein wenig fleißig. Zu den einzelnen  Projekten findet ihr die Anleitungen auf Farbfrisch und ihr könnt die Osterkollektion im Shop bewundern.

Beton-Experimente
Gehäkelte Eier-Büddel
Eier-Körbchen – nicht nur für Ostern

Ostern im Shop

Viel Spaß beim Stöbern, Ostern kann kommen. Jetzt müssen nur noch die Temperaturen steigen!

SnapShots – Farben des Frühlings

Keine Jahreszeit erscheint so farbig wie das Frühjahr, in keiner Jahreszeit leuchten Gelb und Rot intensiver, ist der Himmel blauer, Grün grüner. Selbst Weiß kommt mir im Frühjahr wie Farbe vor. Jedes Jahr bin ich von dieser Farbenpracht überrascht und fasziniert und so reihen sich Tulpenfotos an Tulpenfotos und Kirschblütenbilder an Kirschblütenbilder. Jedes Jahr aufs Neue und immer wieder schön – finde ich…

Tulpen im Topf

Gartenbücher gibt es viele, Gartenmagazine noch deutlich mehr. Gleichwohl ich früher auch ein fleißiger Konsument all dieser Hochglanzmagazine war, habe ich mit der Zeit feststellen müssen, dass all die wundervollen Fotos und Ideen meist völlig unrealistisch für einen „Otto-Normalverbraucher“ – Garten sind. Vielmehr haben mich diese Magazine mit der Zeit mehr frustriert als inspiriert.

Weiße Gartenmöbel vor einer üppig blühenden, ganz in hellblau gehaltenen Staudenrabatte, im Hintergrund kräuselt sich ein hellrosa-tülliger Stoffvorhang als duftiger Sichtschutz; die zur Kulisse passende weiße Katze spiegelt sich im glasklaren Wasser des Schwimmteiches und hangelt nach einer Seerosenblüte, die im gleichen rosa wie der Tüll in der Sonne leuchtet.

Toll, einfach toll! Aber nicht umsetzbar. Wie lange man wohl braucht, um ein Bild so zu arrangieren?

Gartenbücher, die nach dem gleichen Prinzip gestaltet sind, werden auch immer mehr, aber es gibt auch wirklich gute. Mein absoluter Favorit ist zurzeit das Buch “Ein Garten ist niemals fertig“ (Manfred Lucenz & Klaus Bender, CALLWEY Verlag). Allein der Titel macht schon Hoffnung!

Ich hatte mir das Buch letzten Herbst gekauft, gerade noch rechtzeitig, um die tolle Idee der Tulpen im Topf umzusetzen. Im Herbst buddelt man ’ne Tüte Tulpenzwiebeln (oder auch zwei) in einem großen Pflanztopf ein, stellt den Topf über Winter irgendwo unters Dach (regengeschützt, sonst faulen die Zwiebeln) und holt ihn sich dann im Frühjahr in den Garten. Völlig simpel und toller Effekt!

Sind die Tulpen verblüht, räumt man den Topf einfach wieder weg. Das ist doch mal eine umsetzbare Idee.  Und nächstes Jahr werden es 2 Töpfe mit einer Bank dazwischen!

SnapShots – Osterwoche

Farbenfroher Ostergruß
– wohl der letzte Tulpenstrauß für dieses Jahr.


Osterfeuer mit Urlaubsgästen…
und sicher nicht das letzte Lagerfeuer in diesem Jahr.


Kaffeepause
– bei herrlichem Sonnenschein auf „Außenterrasse West“.
Hier haben alle Terrassen einen Namen…


Das nennt man wohl „Frühjahrsmüdigkeit“
Die Mama – Pfötchen sortiert und eingekugelt


Hoher Besuch
Das ist tatsächlich der erste Storch, den ich hier bei uns gesehen habe.
Erst stolzierte er über den Acker hinterm Haus und dann verholte er sich auf Nachbar‘s Dach.