Landladen

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Tante Emma-Läden gibt es schon lange nicht mehr. Meine Erinnerung an so einen richtig urigen Kramladen ist noch aus der Schulzeit. Auf dem Schulweg habe ich dort kleine dreieckige Papiertütchen voller saurer Lollies oder Lakritz-Schnecken gekauft.

Für ein paar Groschen. Lang, lang ist’s her…

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Nach den Krämern verschwanden später auch die kleinen Einkaufsmärkte, vor allem die auf dem Lande. Aber wenn etwas vergeht, entsteht auch oft etwas Neues. Hofläden entstanden, in denen Landwirte begannen, ihre Erzeugnisse direkt zu vermarkten.

Viele dieser Hofläden gehen mittlerweile in die zweite Generation und einige mauserten sich vom schlichten Kartoffel- oder Eierverkauf in richtig schmucke Landläden.

So auch unser Landladen Kraut und Rüben im Wesselburenerkoog (Dammstrasse 19a). Was mal als Kohl-, Gemüse- und Kartoffel-Hofladen begann, ist heute ein gut sortierter Bio-Laden mit frischen Erzeugnissen aus der Region.

Nichts hat hier seinen Weg zufällig ins Regal gemacht. Jeder Käse, jeder Salatkopf, Apfel oder jedes frische Brot wurden von Henriette und Ralf, den heutigen Betreibern des Landladens, sorgfältig ausgewählt; in bester Bio-Qualität.

Ob Tulpen oder Ranunkel-Sträuße, Topf und Beetpflanzen mit zart-weißen Blüten, rustikal-edle Übertöpfe, Kerzenständer, Stein-Elfen und Gnome für den Garten, alles ist liebevoll auf alten Tischen oder in antiken Regalen arrangiert und dekoriert.

Hier kann man nicht nur Einkaufen, hier kann man Entdecken und sich inspirieren lassen.

Einkaufswagen und Supermarktkassen gibt es im Landladen nicht. Wer seinen Kartoffelvorrat auffrischen möchte, Kohl oder Futtermöhren braucht, nimmt die Schubkarre.

Bezahlt wird sehr persönlich, oft kennt man sich und schnackt noch ein wenig. Pflanz- und Pflegetipss oder Zubereitungsideen gibt’s gratis dazu. Man kennt sich aus und nimmt sich Zeit; von Hektik keine Spur.

Ein Hygge-Schild hängt nirgends, braucht es auch nicht, der gemütlich dänische Scharm und Henriettes Verbundenheit mit diesem Land sind spürbar gegenwärtig.

Schnell noch etwas einholen geht im Landladen nicht. Ich jedenfalls habe es noch nie geschafft, nur eine Tüte Zwiebeln oder das Kilo frischen Spargel zu kaufen ohne durch den ganzen Laden zu schauen. Ohne mich treiben zu lassen von all den schönen Dingen.

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Längst vergangene Tante Emma Nostalgie, nachhaltige Qualität und viel Liebe zum Detail – was gut war und was gut ist, kommt eben doch wieder.

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Auszeit in den Dünen – Einfach mal nichts tun

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Laut Studien sollen die Dänen die glücklichsten Menschen sein. Im Deutschlandvergleich sollen es die Schleswig-Holsteiner sein (auch wenn uns nur Nachkommastellen von den weiteren Plätzen trennen). Warum ist das so?

Was macht uns und unsere Nachbarn im Norden dieses winzige Fünkchen glücklicher als andere? In entsprechenden Erklärungsversuchen wird oft von der Fähigkeit gesprochen, mit wenig zufrieden zu sein.

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Ist das nicht ein überhebliches Klischee der Besitzenden, das diejenigen, die am wenigsten haben, die glücklichsten sind? Frei nach Janis Joplin’s “Freedom’s just another word for nothing left to lose …” ? Nicht unbedingt.

Wenig muss nicht Mangel sein, wenig kann sich auch auf das Wesentliche beschränken.

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Mieten wir einfach mal ein Holzhaus in den dänischen Dünen und verbringen dort eine Winter-Woche. Mal abgesehen davon, dass so ein Haus zu mieten Geld kostet (wenn auch deutlich weniger als im Sommer), so ist die Liste von dem, was man dort nicht hat, um ein vielfaches länger als die Haben-Seite.

Aber die Haben-Seite ist unbezahlbar, ist das, was viele Dänemark-Urlauber suchen und lieben. Das, was so glücklich macht.

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Einfach mal nichts tun

Eine Holzhütte mit Bollerofen, charmant versteckt in den Dünen. Keine Straße, nur ein Schotterweg, keine Straßenlaternen, nur flackerndes Ofenfeuer und Kerzenschein.

Kein Mensch, kein Lärm, nur leises, entferntes Wellenrauschen. Ein Möwenschrei.

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Unsere Hütte lag gut geschützt in einem kleinen Dünental, wie ein Häschen in seiner Sasse. Durch die Fenster der Blick auf Dünengras und Himmel. Bei Sturm fegt der Wind über das Dach hinweg, rüttelt ein wenig am Schornstein. Wohlige Wärme von brennendem Holz. Zwei Sessel am Ofen, ein paar Worte. Stille.

Und ganz langsam schwindet die Unruhe, macht sich das schlechte Gewissen des Nichtstuns aus dem Staub. Was bleibt ist das Sein.

Glückliches, entspanntes, zufriedenes Sein.

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Einfach mal nichts denken

„Ich muss erst mal den Kopf frei kriegen“. Wie oft hört man diesen Satz und wie oft wünscht man es sich selbst?  Aber frei von was? Frei von kreisenden, hetzenden oder auch beklemmenden Gedanken, die einen nicht loslassen wollen.

Da hilft nur eines: raus an die frische Luft! Laufen. Ein langer, ausgiebiger Spaziergang. An den Strand, sich ordentlich durchpusten lassen, …

Oder sind das auch nur Klischees verklärter Natur-Romantiker? Ich glaube nicht.

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Ist Euch schon einmal bewusst geworden, dass man beim Blick auf’s Meer nicht denkt?

Klar, man steht da nicht am Strand und denkt, ich denke nicht (das wären ja wieder Gedanken…). Doch wenn man mal überlegt, was man gedacht hatte?

Wahrscheinlich nichts. “Nicht denken“ erkennt man erst im Nachhinein. Aber man spürt die Leichtigkeit und das Glücksgefühl des Augenblickes. Ganz losgelöst und ganz bei sich.

Wenn ich am Strand laufe, muss ich immer wieder stehen bleiben, um einfach nur auf’s Meer zu schauen. Ist das die so schwer in Worte zu fassende Faszination des Meeres?

Die Sehnsucht nach Weite und Ruhe und dem Wesentlichen im Leben, dem wir am Meer so nahe kommen?

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Unsere urbane Welt hat uns ein Stück weit von der Natur entfernt, ja, vielleicht sogar ein Stück weit von uns selbst. In der Natur können wir das Band wieder aufnehmen und wir spüren meist schnell, wie gut es uns tut.

Ich glaube sogar, je schlichter die Landschaft, desto intensiver ist das Empfinden. In der Wüste, im Eis oder eben am Meer.

Vielleicht sind die Dänen (und die Schleswig-Holsteiner) ja so glücklich, weil ihre Landschaft, das Meer und die Weite, sie immer wieder an das Wesentliche erinnert und zu sich selbst finden lässt?

Um das zu ergründen, könnte man mal nach Dänemark fahren. Am besten im Winter und dann einfach nichts tun und auf’s Meer schauen.

Leicht und lecker – der Lammtopf

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Wenn am Dreikönigstag der Baum geplündert und die Kugeln wieder in ihren Kisten verstaut sind, dann habe ich das Verlangen nach Farbe in der Stube und leichter Kost.

Dann ist für mich der erste Tulpenstrauß des Jahres immer ein ganz besonderer. Nach all der gedämpften Gemütlichkeit des Dezembers versprühen die leuchtenden Tulpen einfach gute Laune.

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Noch so ein Verlangen im neuen Jahr ist das Platz schaffen. Raum für Licht und Neues. Im Kleiderschrank, im Bücherregal, ein neuer Terminkalender – noch ganz leer und verheißungsvoll…

Und beim Räumen im Eisfach wurde ich an ein Versprechen aus dem vergangenen Jahr erinnert:

„Das Lammtopfrezept wird nachgereicht (versprochen!), der ist sooo klasse, mit Lauch, Aprikosen und Minze unter einer Kartoffeldecke. Das duftet (!), wenn man anfängt zu löffeln…“

Ja, das ist genau die leichte Kost, die mich jetzt glücklich macht (gleichzeitig Platz im Eisschrank schafft und mein Versprechen einlöst)! Wenn das nicht glatt drei Fliegen sind…

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Französischer Bauern-(Lamm-)Topf

Frei nach einem Rezept aus:
„Gerichte aus einem Topf – die 100 besten Rezepte“
von Linda Doeser

Zutaten:

1 ½  Kilo Lammgulasch
Olivenöl
6 dicke Porree-Stangen
1 EL Tomatenmark
1 EL Zucker
Salz, Pfeffer und etwas Cayennepfeffer
2 EL Mehl
250ml Rose-Wein
400 ml Brühe
200 g getrocknete Aprikosen
2 EL gehackte Minz
ca. 2 kg Kartoffeln
flüssige Butter

Zunächst das Lammgulasch in einer Kasserolle (mit Deckel) in etwas Olivenöl kurz anbraten. Die Porree-Stangen in Ringe schneiden,  zum Fleisch geben und auch kurz mitschmoren.

Nun Tomatenmark und Zucker unterrühren und mit Salz, Pfeffer und etwas Cayennepfeffer würzen.

Das Mehl darüber stäuben, gut unterrühren und mit dem Rose-Wein ablöschen. Einmal aufkochen lassen. Die Brühe angießen und die gewürfelten Aprikosen mit der Minze dazugeben. Alles noch einmal umrühren. Evt. nachwürzen.

Für die Haube die Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln und mit etwas Salz auf dem Porree-Fleisch verteilen. Schön andrücken und mit der Butter bepinseln.

Nun wird der Topf mit Deckel für 90 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geschoben.

Anschließend weitere 30 Minuten ohne Deckel garen, bis die Kartoffeln leicht braun und knusprig sind.

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Und jetzt kommt das Beste, wenn der fertige Lammtopf auf dem Tisch steht, unter der Kartoffelkruste: ein Duft!

Dieser Lammtopf (den man auch gut mit Rindfleisch machen kann) ist eines der Gerichte, an dem ich mich schon satt riechen könnte. Und der Geschmack steht dem Duft um nichts nach.

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Liebe Martina, ich habe wirklich nicht übertrieben. Paulchen hielt es nicht auf den Pfoten. Er musste unbedingt schauen, was da sooo lecker riecht.

Wenn man nur dürfte…

Backe, backe, Weihnachten

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Dreimal werden wir noch wach…, und wenn es auch noch so viel vorzubereiten und zu erledigen gibt, ich freue mich in diesem Jahr auf das Fest. Das war nicht immer so.

Im letzten Jahr konnte ich mich mit dem Weihnachtstermin so gar nicht anfreunden. Es war wohl der späte lange Sommer, der mich nicht loslassen wollte, der keine Vorfreude auf Winterkälte und Kerzenschein aufkommen ließ.

Ganz anders in diesem Jahr.  Schon Ende Oktober spuckten mir die ersten Weihnachtsideen durch den Kopf. Erdnuss-Schokolade, Pralinenrezepte, eine festliche Orangen-Schoko-Torte, Kekse backen, selbstgemachte Trink-Schoki, … – um nur mal die süße Seite der Festvorbereitungen aufzuzählen.

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Und so habe ich gerührt und geschmolzen, geknetet und gebacken und möchte jetzt noch schnell ein paar Köstlichkeiten mit Euch teilen. Fangen wir mal mit der  4. Advent-Weihnachts-Orangen-Schokotorte an:

Schoko-Orangentorte

1 Tortenboden
2 Tafeln Orangenschokolade
750 ml Sahne
2 Dosen Mandarinen
2 Päckchen Vanillezucker
Schokostreusel
etwas Orangenlikör

Für die weihnachtliche Schoko-Orangentorte backe ich meinen Standart-Tortenboden.

Der Clou dieser Torte ist die Orangen-Schoko-Sahnefüllung.

Hierfür schmelze ich ein-ein-halb Tafeln der Orangenschokolade mit dem Vanillezucker in der Sahne (ganz kurz aufköcheln) und lasse die Schoko-Sahne über Nacht schön kalt werden.

Dann wird der Boden einmal geteilt, mit etwas Likör beträufelt und die Mandarinen darauf verteilt.

Zweidrittel der geschlagenen Schoko-Sahne kommen auf die Mandarinen, dann den Teigdeckel aufsetzen und die restliche Sahne schon fluffig darauf verteilen. Mit Mandarinen-Stückchen und Schokostreuseln verzieren.

Mein diesjährigen Pralinen-Highlight sind knusprige Marzipankugeln.

Knusper – Marzipan – Pralinen

200 g      Marzipan – Rohmasse
50 g        Puderzucker
100 g      Nougat
375 g      Dinkel-Honig Crispies
~ 500 g   Vollmilch Kuvertüre

Marzipan mit dem Puderzucker und dem Nougat gut verkneten und Kugeln daraus formen. Die kurz kalt gestellten Kugeln mit Hilfe einer Pralinengabel in die geschmolzene Kuvertüre tauchen. Kugeln abtropfen lassen und in den Crispies wälzen.

Sind die Kügelchen wieder fest, auf eine Pralinengabel setzten, erneut in die temperierte Kuvertüre tauchen und auf einem Gitterrost abtropfen lassen.

Ich habe schon so viele dieser Knusperkugeln weggenascht, es wird wohl nicht mehr viel übrig sein am Weihnachtsabend.

Die Erdnuss-Schokolade ist mir im letzten Jahr in Eckernförde in der BonBon-Schoko-Fabrik aufgefallen. Salzige Nüsse, feurige Chiliflocken und süße Schokolade, was soll ich sagen, das ist eine gewagte aber überraschend köstliche Kombination.

Für die entsprechende Form habe ich lange gesucht und wurde bei – na, wo wohl? – fündig. Es ist eine Silikon-Mini-Kuchenform und ideal für kleine Schoko-Täfelchen.

Chili-Erdnuss-Schokolade

400 g Vollmilch Kuvertüre
1 Dose gesalzene und geröstete Erdnüsse
Chiliflocken aus der Mühle.

Von der geschmolzenen Schokolade werden je 2 Esslöffel in die Formabschnitte gefüllt, etwas glatt gerüttelt, die Nüsse darauf verteilt und ein paar Chili-Flocken darüber gemahlen. Fest werden lassen und vorsichtig aus den Formen nehmen.

Man kann die geschmolzene Schokolade aber auch einfach auf ein Backblech mit Backpapier streichen und anschließend in Stücke brechen.

Diese Schokolade ist so köstlich, da bin ich eisern, die gibt es erst zum Fest.

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Bis dahin steht sie kühl bei den anderen Dosen mit den selbstgemachten Rumkugeln, den Eierlikör-Pralinen (die ich mit Schokolade überzogen habe) , der Trink-Schokolade und den Mokka-Pralinen.

Und nun frag‘ ich mich, wer soll das alles essen? Na, egal, die zwei Kilo Weihnachtsvöllerei kann ich mir im neuen Jahr doch locker wieder ablaufen. An meinem Lieblingsstrand.

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Strahlend, wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf der zarten Kugeln bricht.

“Frohe Weihnacht” klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt –
hinunter auf die ganze Welt.

Mit diesen besinnlichen Zeilen wünsche ich Euch ein zauberhaftes Weihnachtsfest mit euren Lieben und viel Zeit für alles, was ihr gerne macht!

Kommt gut ins Neue Jahr!

Weihnachten in Bullerbü

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Wo kann Weihnachtsstimmung noch weihnachtlicher sein, als in dem kleinen schwedischen Dorf Bullerbü?  Weihnachten mit Lasse, Bosse, Lisa, Britta, Inga, Ole und der kleine Kerstin, die Astrid Lindgren mit viel Liebe und Wärme erschuf, und die noch heute kindliche Sehnsüchte in mir wecken.

Selbstgebackene Kekse, der geschmückte Baum, liebevoll verpackte Geschenke, Vorfreude, verschneite Landschaften, Holz knistert im Kamin, Kerzenschein – so stelle ich mir Schwedische Weihnachten vor.

Weit entfernt von Hektik, Geschäftigkeit und Weihnachtsstress.

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Diese stimmungsvolle Besinnlichkeit ist es wohl auch, die so viele Besucher auf die jetzt zahlreich stattfindenden Weihnachtsmärkte zieht.

Denn dafür muss man nicht bis nach Schweden reisen.

Ein Stückchen weihnachtliches Bullerbü gibt es zum Beispiel auch in Dithmarschen, genauer gesagt in Kannemoor/ Volsemenhusen.

Klingt der Ortsname nicht schon herrlich verwunschen-romantisch?

Volsemenhusen liegt fast genau zwischen Marne und Meldorf und dort im Kannemoor der Landfeiern-Hof Bullerbü, der mit seinem traditionellen Weihnachtsmarkt weit über Volsemenhusen bekannt ist.

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Der Hof Bullerbü stammt aus dem 15. Jahrhundert und wird heute als Feier-, Event- und Hochzeits-Location genutzt. Die riesige Scheune bietet Raum für bis zu 200 Gäste, seit Mitte 2016 ist Bullerbü sogar eine Außenstelle des Standesamtes Marne-Nordsee.

In der Vor-Weihnachtszeit trifft man sich hier zum Martinsgansessen, zur Weihnachtsfeier oder eben auf dem Weihnachtsmarkt.

Die Scheune des Hofes verwandelt sich im Dezember in eine große festliche Stube, aufwendig weihnachtlich ausgeschmückt. Mit viel Liebe zum Detail haben die Aussteller ihre Stände dekoriert.

Trotz zahlreicher Besucher wirkt es nirgendwo gedrängt. Es ist nicht laut, nicht wuselig. Auf wundersame Weise sind alle weihnachtlich leise gestimmt.

Um die Scheune herum stehen kleine Buden, mit Kunsthandwerk und Kulinarischem, Tannenbäume werden angeboten, an der Waffelhütte steht man an. Weihnachtliche Düfte liegen in der Luft, Kerzenlicht schimmert in die langsam einsetzende Dunkelheit.

Mein Weg zurück zum Wagen ist weit und kalt, vorbei an den langen Schlangen geparkter Autos und halbverschneiten Rotkohlfeldern. Der Wind schneidet mir eisig ins Gesicht, meinen Schal ziehe ich etwas fester um den Hals. Vorfreude steigt in mir auf.

Vorfreude auf den warmen Ofen zuhause, eine heiße, selbstgemachte Schokolade und die zweite Kerze des Adventskranzes, die ich mir anzünden werde. So stelle ich mir Weihnachten vor!

Ich wünsche Euch einen schönen dritten Advent.
Macht es euch muckelig.

Wer noch eine warme Pudelmütze gewinnen möchte, die Verlosung endet erst am Sonntag.

November-Hygge & und ein DIY

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Es windet, schon seit Tagen, es regnet, ohne Pause. Es ist kalt, nass, dunkel und ungemütlich. Draußen ist November und der zeigt sich in diesem Jahr von seiner grimmigen Seite.

Schon der Blick aus dem Fenster lässt frösteln. Es ist die Zeit des Jahres, in der man es sich nur in einer warmen Stube gemütlich machen kann.

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Wenn es im Ofen knistert, die Kerzen flackern und ein heißer Kakao die Seele streichelt, dann  wird es hyggelig – wie die Dänen sagen.

Dieses nordische Wort „hygge“, dass im Moment bei uns ganz groß raus kommt, umschreibt die Kunst, genussvolle Zeit mit sich selbst, der Familie oder Freunde zu verbringen und dabei glücklich zu sein.

Es mit „gemütlich“ zu übersetzen, wäre zu wenig.

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So wie Blaubeereis nach Sommer schmeckt, nach Licht und lauer Luft, so machen Kakao, Zimt und Mandelduft den Winter wohlig warm.

Die langen Abende sind wie gemacht für ein Essen mit Freunden, nette Gespräche bei einem Glas Rotwein, ein spannendes Buch oder eine kreative Beschäftigung.

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Spätestens Anfang November, wenn die Tage so plötzlich so kurz geworden sind, bekomme ich wieder Lust zu Stricken.

Am liebsten einfache Projekte, die so nebenbei von der Hand gehen. Keine komplizierten Muster, kein ständiges Zählen, keine gefühlt 1000 Fäden, die man noch vernähen muss.

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Beim Stricken kann ich entspannen,  meine Gedanken zur Ruhe kommen lassen, mit schöner Musik im Hintergrund oder auch mal einem guten Film folgend.

Stricken hat etwas meditatives, ist eben hyggelig. Eines meiner Lieblings-(entspannungs)-projekte: ein einfaches Tuch, im Dreieck gestrickt.

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Anleitung für ein einfaches Dreieck-Tuch

3 Maschen anschlagen. Arbeit wenden.
Den Faden vor die Arbeit legen und die erste Masche abheben, die nächsten zwei Maschen rechts stricken. Arbeit wenden.
Hinreihe: Den Faden vor die Arbeit legen und die erste Masche abheben. Aus der zweiten Masche zwei rechten Maschen herausstricken. Die restlichen Maschen rechts stricken. Arbeit wenden.
Rückreihe: Den Faden vor die Arbeit legen und die erste Masche abheben, die nächsten Maschen rechts stricken. Arbeit wenden.

Und so weiter bis die lange Seite des Dreieckes ca. 160 cm erreicht hat.

Tip: Die ersten 2 Reihen stricke ich mit beiden Fäden, dann muss man den Anfangsfaden nicht vernähen.

Noch ein Tip: beim Ansetzen eines zweiten Knäul Wolle „vernähe“ ich beide Fadenenden ineinander. Sie werden zunächst Schlaufe in Schlaufe gelegt und dann mit einer Nadel in sich selbst  eingezogen (Russian Join). So bleibt am Schluss nur ein einziger Faden zum Vernähen!

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Das fertige Tuch kann man sich einfach über die Schultern werfen, um den Hals wickeln oder, statt Mütze, um den Kopf legen und im Nacken verknoten.

Man kann es uni stricken, in Streifen oder Wolle mit Farbverlauf verwenden. Wollgarne machen es kuschelig warm, Baumwoll-Bändchengarn kühl und leicht für frische Sommerabende.

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Mit einer warmen Decke in die Sofaecke gekuschelt, der heiße Kakao duftet, knusprige Mandelkekse in einer hübschen Schale daneben; die Gedanken laufen bei frostig-eisigem Winterwetter den Strand entlang; eingemummelt in das bald fertige mollige Tuch…

So strickt es sich fast wie von selbst.

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Und wie macht Ihr Euch diesen grausigen November hyggelig?

Abendlauf am Deich – so ohne Hund

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Letzten Montag war der einzig schöne Tag für diese Woche vorhergesagt. Letzten Dienstag hatte mein Blog Geburtstag. „Was hat das eine mit dem anderen zu tun?“ fragt Ihr Euch?

Ohne meinen Blog hätte ich mich am Montag nach der Arbeit kurz an den Zaun gestellt und mir den Sonnenuntergang von dort aus angeschaut.

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Vielleicht hätte ich sogar ein Foto gemacht, wie schon so viele, mit unserem „Windquirl“ im Hintergrund.

Seit ich blogge, will ich mehr.

Also, schnell in die Schuhe, dicke Jacke, Schal (vorm Deich ist der Wind kalt), Autoschlüssel und los.

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Strandübergang mit Bank bei uns im Koog

Im November reicht die Zeit aber nicht, um abends noch nach St. Peter zu fahren. Seit November sind auch die Strandüberfahrten gesperrt. Das kostet Extra-Zeit für den langen Weg über die Stege bis zum Sandstrand.

In St. Peter wäre ein Sonnenuntergang besonders schön. Dort würde noch viel Wasser von den letzten Stürmen auf dem Strand stehen. Darin würden sich die Farben des Himmels spiegeln. Das gäbe bestimmt schöne Bilder…

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Zu uns an Deich geht’s deutlich fixer, auch wenn die Kulisse nicht ganz so spektakulär zu werden verspricht.

Zunächst bin ich ganz allein vorm Deich. Die Sonne steckt noch zwischen den ersten, von Westen aufziehenden Wolken. Sie schickt Ihre letzten Strahlen auf’s Wasser hinaus.

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Über dem Deich kleine Schäfchenwolken, die wie eine aufgeschreckte Herde auseinanderlaufen. Unendliche Weite breitet sich dort oben aus. Der schmale Deichweg, den ich laufe, führt bis zum Horizont.

Kein Mensch, kein Schaf, nur dieser Himmel und ich. Es fühlt sich grenzenlos an.

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Langsam schiebt sich ein goldgelber Steifen den Horizont hinauf, die Wolken bekommen gelbliche Tupfen. Ganz oben leuchtet immer noch das Blau eines sonnenverwöhnten Novembertages.

Ich freue mich wie „Bolle“, dass ich jetzt hier stehe und nicht am Zaun.

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Ein Kondensstreifen steigt in den Himmel. „Flieger, grüß mir die Sonne“ flüstere ich gerade so, als wollte ich nicht stören. Wie klein man sich fühlt, bei solch einem gewaltigen Anblick.

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Auf den Rückweg kommt mir eine Gestalt mit Hund entgegen. Der Kleine flitzt kreuz und quer über die Salzwiesen und erreicht mich weit vor seinem Frauchen. Wir kennen uns.

„Ich hab‘ schon überlegt, wer das ist, so ohne Hund“, begrüßt mich eine Mit-Kögerin. Sie dreht spontan um und wir laufen gemeinsam zurück. Man trifft sich nicht oft im Koog, so ohne Hund. Es gibt viel zu beschnacken.

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Wir sind lange an der Bank vorbei, der letzte Deichübergang vorm Sperrwerk ist fast erreicht. „Wo steht Dein Auto?“ möchte sie von mir wissen.

„Da hinten“, zeige ich zurück.

„Fritzie…“, ruft sie den Hund, „wir haben da hinten etwas vergessen!“  Mit diesen Worten kehren wir alle drei noch einmal um.

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Mittlerweile ist der goldene Streifen einem fast kitschigen Rot gewichen. Die Wasserflächen zwischen den Buhnen und Lahnungen sind von den tiefen Wolken kaum noch zu unterscheiden.

Die eben noch warmen Farben wirken jetzt kühl, die Kontraste schärfer, aus dem leuchtenden Blau wurde ein mattes Hellgrau. Die Nacht rückt näher.

Fast andächtig verabschieden wir uns –  voneinander und von diesem Tag.

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Ohne meinen Blog hätte ich diese Stimmung nicht erlebt, diese schönen Fotos nicht gemacht, hätte ich die nette Unterhaltung nicht geführt,  wäre ich die knappe Stunde nicht am Deich gelaufen.

Ich hätte am Zaun gestanden und die olle „Mühle“ zum x-ten Mal geknipst.

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Mein Blog hat mein Leben mächtig bereichert und das nun schon seit 3 Jahren.

Happy Birthday!

Herzkramen (7/11) – Literatur

Mit dem Begriff Literatur läute ich die dritte Runde meiner Herzkramen-Beiträge (Random Randomsens Idee der elf Begriffe)  ein. Um Literatur in Bildern darzustellen, muss ich den Bogen noch weiter spannen, als ich es für die Musik schon getan habe.

Was verbinde ich spontan mit dem Begriff Literatur? Ein gutes Buch (zu dem ich viel zu selten komme) und ein gemütliches, ruhiges Plätzchen, um es lesen zu können.

Also, Herzkramen – Literatur kommt mit 11 „Locations“ für ein gutes Buch.

Am liebsten und auch am häufigsten lese ich im Garten in der Sonne im Liegestuhl. Und drängt sich meine Frage nicht geradezu auf? Was sind Eure liebsten Leseorte?

Ein Wochenende wie gemacht für Rhabarber und Erdbeeren

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Wieder steht ein langes Wochenende vor der Tür. Glücklich ist, wer den Freitag auch frei machen kann. Vier Tage ohne Büro oder Werkstatt, da lohnt es sich mal wieder zu Backen.

Und was liegt näher, als an diesen sonnigen Maitagen Rhabarber mit ein paar frischen Erdbeeren zu kombinieren? In einer Rhabarber-Erdbeer-Käse-Sahne-Torte.

Frische Erdbeeren
Für den Rhabarber brauche ich nur in meinen Garten zu gehen und ein paar schöne Stängel zu ernten. Frische Erdbeeren kann ich mir praktischerweise vom Hofladen direkt gegenüber holen.

Meine Erdbeeren haben gerade erst angefangen zu blühen, diese Ernte lässt noch auf sich warten.

Rote Erdbeere

Auf dem Wochenmarkt hatte ich eine Erdbeerpflanze entdeckt, die rote Blüten trägt. Sehr dekorativ! Die Erdbeeren schmecken laut Aussage des Verkäufers „süß“. Ach was…?

Wie die Sorte heißt, konnte er mir leider auch nicht sagen, aber ich bin auf die erste reife Beere schon sehr gespannt.

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Tortenboden

100 g sehr weiche Butter
100 g Zucker
3 Eier
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen (ja, das ganze Päckchen) Backpulver
1 Prise Salz
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die 3 Eier dazu und kurz weiterrühren. Das Mehl mit dem (gesiebten) Backpulver und der Prise Salz dazu, kurz weiterrühren, die Mandeln dazu und noch mal kurz unterrühren. Den Teig in eine gebutterte und mit Mehl ausgestäubte Tortenringform geben, etwas glatt streichen und bei 200 Grad ca. 25 Minuten hellbraun backen.
Den ausgekühlten Boden einmal durchschneiden.

Aus dem Rhabarber (in Stücken), den Erdbeeren (in Stücken) und 3 bis 4 Esslöffeln Zucker koche ich eine Grütze, die ich mit rotem Tortenguss (1 Tütchen in ganz wenig Wasser auflösen und dann langsam in die Grütze rühren) andicke und etwas auskühlen lasse. Die Grütze wird auf dem Tortenboden verteilt.

Für die Käse-Sahne-Creme schlage ich 400 ml Sahne etwas steif, dann kommen ein Becher Sahnequark und ein Becher Magerquark (je 250 g), der Saft einer halben Zitrone, etwas Abrieb, 2 bis 3 El Zucker und ein Päckchen Gelierfix hinzu. Die Creme wird auf der Grütze verteilt, der Tortendeckel aufgesetzt, etwas angedrückt und dann ab in den Kühlschrank.

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Übrigens, habt ihr Euch auch schon öfter geärgert, wenn beim Reiben von Zitronenschale das meiste in der Reibe klebt? Hier gibt es einen einfachen Trick: etwas Backpapier auf die Reibe legen und durch das Papier reiben. Der Abrieb lässt sich dann ganz einfach mit dem Papier abziehen.

Und in meinem Osterbeitrag hatte ich das Rezept für eine Käse-Sahne-Torte versprochen. Ganz einfach: lasst die Erdbeer-Rhabarber-Grütze einfach weg und nehmt 100ml Sahne und einen Becher Quark mehr.

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Käse-Sahne-Torte

Wenn jetzt noch das Wetter hält, was uns versprochen wurde, dann steht einem gemütlichen Nachmittag im Garten nichts mehr im Weg.

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Unterm Sonnenschirm, mit frischem Kaffee und einem großen Stück Rhabarber-Erdbeer-Käse-Sahne-Torte. Kann das Leben doch schön sein!

 

So duftet Ostern

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Es klappt ja nicht immer, aber in diesem Jahr blühen die Osterglocken zu Ostern. Und sie blühen besonders üppig, auch an Stellen bei mir im Garten, an denen schon seit Jahren nur die grünen Stängelblätter erschienen waren.

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Überall leuchtet es Gelb, so sieht Ostern aus. Der Anblick macht so richtig Vorfreude auf das lange Osterwochenende. Es wird doch kein Schnee mehr fallen, oder?

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Ostern 2008

In irgendeiner Werbung für irgendein Produkt glaubt man sogar zu wissen: „So duftet Ostern.“ Das Produkt habe ich mir nicht gemerkt, aber ich hatte sofort meine eigenen Duft-Erinnerungen im Kopf. Bei mir duftet Ostern nach Lagerfeuer, Lammtopf und Käsesahnetorte.

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Die Torte gab es Ostern schon in meinem Elternhaus, den Lammtopf habe ich selbst zum festen Bestandteil des Osterfestes erkoren und das Osterfeuer, hier oben an der Küste eher unbekannt, auch „von Zuhause“ mitgebracht.

An so einem langen Wochenende finde ich sicher die Zeit, von Lamm- und Tortenzubereitung ein paar Fotos zu machen. Dann gibt’s auch die Rezepte – aber leider erst nach Ostern. Und ohne Duft…

Ich wünsche Euch allen ein bezauberndes Osterfest!
Wonach duftet Ostern bei Euch?