Proudly presented

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Im Februar 2015 hatte ich das erste Angebot eingeholt. Ein Angebot für neue Fenster, eine Balkon-Tür, den Rückbau eines nur 30 cm tiefen, komplett nutzlosen, zweiten Balkons und eine Abtrennung zwischen Wohn- und Schlafraum. Für meine Ferienwohnung auf Nordstrand. Wohn- und Schlafzimmer wurden bis dahin von einer braunen 70iger Jahre Falttür (ja, wirklich…) getrennt.

Bevor die neue Abtrennung eingebaut werden konnte, musste ein neuer Fußboden rein. Und bevor der neue Fußboden verlegt werden konnte, musste der unsinnige Balkon weg. Fazit, es musste eigentlich alles neu. Aber mit ein paar fixen Handwerkern und etwas Eigenleistung sollte das bis Pfingsten zu schaffen sein. Der Plan war gut!

Als erstes sprang uns der Fußboden-Verleger ab. Macht nix, kriegen wir auch selbst hin. Dann wollte der Balkon nicht weichen, nicht weil der Balkon am Balkondasein hing, nein, weil der Handwerker Wichtigeres zu tun hatte.

Eigenleistung in einem Nordsee-Kurzentrum-Mehr-Appartement-Haus erwies sich auch als fast unmöglich. Am Wochenende wünscht man Ruhe, in der Mittagszeit sowieso. Denn man ist ja schließlich angereist, um Ruhe vorzufinden!

Pfingsten 2015 stellte sich die Situation so dar: Fenster und Balkontür waren eingebaut, der unsinnige zweite Balkon hatte sich in ein 20cm tiefes Loch im Schlafzimmerboden verwandelt und der schöne, neue Fußboden in Eiche-hell lag genau so weit, dass die Abtrennung gebaut werden konnte. Reichlich genervt und ausgesprochen frustriert entschied ich mich für Baustopp. Die Saison war im Eimer.

Frisch motiviert ging‘s 2016 weiter. Loch zu, Fußboden zu Ende verlegt, die ehemaligen Balkon-Seiten verkleidet, Wände gestrichen, Möbel angeschleppt. Dann die nächste folgenschwere Entscheidung. Das Bad geht auch nicht mehr. Ein Angebot fürs Entsorgen der Badewanne und den Einbau einer Dusche eingeholt. Fliesen verlegen können wir selbst. Meine Güte, wie lange man an so einer kleinen Badestube „rumfliesen“ kann…

Aber nun – „long story short“ – sind wir so gut wie fertig und ganz schön stolz. Ab Ende Juni können wieder Gäste kommen.

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Letzte Woche traf ich unseren Elektriker im Baumarkt (wo auch sonst?):

„Na, wie geht’s?“.
„Gut so weit, viel zu tun, wir renovieren gerade…“.
Er grinste breit: „Ihr könnt auch nicht ohne…!?“.

Da mag er Recht haben. Das nächste Projekt entsteht gerade in meinem Kopf; der Mann in meinem Haus weiß noch nichts davon…

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6 Gedanken zu “Proudly presented

  1. Ach, mensch, schade, da haben wir den Neustart ja wirklich ganz knapp verpasst. Aber ich erkenne jedenfalls, wo die Wohnung ist. Schräg über dem Bäcker, oder? Gefällt mir jedenfalls sehr gut. Liebe Grüße, Stefanie

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