Katzenzeit

Katzenzeit

Vor ca. 7 Jahren ist mir eine schwanzlose, recht wilde Katze zugelaufen und mit einen Zipfel Bratwurst fing eine ganz besondere Freundschaft an. Wenig später fanden wir Ihre 3 Katzenbabies, die Sie in unserer Holz Ecke unter Paletten-Brettern versteckt hielt. Das brachte Ihr den Namen „Mama“ ein.

Die 3 Kleinen bekamen natürlich auch Namen. Der süße graue Kater wurde „Räuber“ genannt. Er war ein aufgewecktes Kerlchen mit viel Unsinn im Kopf. Räuber wurde nur 6 Monate alt und dann auf der Straße überfahren. Der zweite Kater, ein hellbrauner Tiger wurde „Stups“ getauft, da er jeden anstupsen wollte. Dritte im Bunde war die Katze „Tiger“, ein ruhiges, zurückhaltendes Mädchen, welches Mama wie aus dem Gesicht geschnitten war. Tiger wurde 1 Jahr und 2 Monate alt bis auch Ihr die Straße das Leben nahm.

Nur 3 Monate nach dem ersten Wurf wartete eine weitere Überraschung, diesmal waren es acht (!) kleine Katzen. Sechs von den Kleinen konnte ich vermitteln, 2 Kater habe ich behalten, „Krümel“ und „TJ“ (Tiger Junior). Krümel war ein „Unsinn-Macher“ wie Räuber und TJ der absolute Schmusekater.Leider starb TJ auch bereits mit 7 Monaten auf der Straße und Krümel verschwand nur 2 Monate später. July 136

Viele Jahre waren wir dann mit Mama und Stups glücklich, obwohl die beiden sich nicht wirklich gut verstanden. Mama entwickelte sich zu einer besonders anhänglichen Schmusekatze, die mir nicht von der Seite weicht. Stups hat all die Jahre das „halb-wilde“ nie ganz abgelegt, lebte viel draußen und holte sich seine Streicheleinheiten nur dann, wenn er es wollte. Fremde Katzen fand er spannend, fremde Menschen mochte er nie.

Im Laufe der Jahre kamen und gingen so einige „Fremd-Fresser“. Zwei von Ihnen blieben länger: Molli, eine pummelige Karteuser-Katze mit viel zu kurzen Beinen und Slomo (der Name kommt von „Slow Motion“, da er sich zeitlupenartig bewegte), ein wuscheliger, komplett angstfreier Kater – total verschmust und verfressen. Beide sind nach einigen Jahren so spurlos verschwunden wie sie kamen.
Mama
Stups blieb über 7 Jahre bei mir, schenkte uns sehr viel Freude bis auch er einfach verschwand. Damit sind wir wieder am Anfang der Geschichte, meine Katzenzeit endet wie Sie begann. Mama ist jetzt die einzige Katze im Haus und ist sichtlich zufrieden mit der Situation.

Vor einigen Wochen habe ich mich entschlossen, meine Katzenzeit von der Katzenmalerin Brigitte Nosko in einem Bild festhalten zu lassen. Ein Bild nach meinen Fotos und zu meiner Katzen-Geschichte. Eine gelungene Umsetzung, wie ich finde.

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